Die Alexander-Technik

Die Alexander-Technik, nach seinem Urheber F.M. Alexander benannt, ist ein leistungsfähiges und einfaches Werkzeug, das es uns ermöglicht, in jeder Aktivität bewusster zu werden. Mit diesem neuen Bewusstsein lernen wir, Dinge mit mehr Leichtigkeit und weniger Belastung zu tun – sei es gewöhnlichen Alltagsaktivitäten wie Gehen, Sitzen oder Stehen; oder bestimmte Aufgaben, wie beispielsweise das Arbeiten am Schreibtisch, das Spielen eines Musikinstruments oder einen Vortrag zu halten.

Die Technik hat Menschen geholfen, Stress, übermäßige Muskelspannung, Rücken- und Gelenkschmerzen zu reduzieren. Körperhaltung, Atem, Leistungsfähigkeit, die äußere Erscheinung, selbst das allgemeine Wohlbefinden lässt sich mithilfe der Alexander-Technik verbessern. Die Idee: Wenn wir die Art und Weise optimieren, in der wir unseren Körper nutzen, dann werden wir auch insgesamt besser funktionieren.

Die Technik geht von der Prämisse aus, dass Gewohnheiten die Qualität von Handlungen oft beeinträchtigen. Das zeigt sich schon bei Kleinigkeiten: Stellen Sie sich vor, Ihnen ist ein Kugelschreiber auf den Boden gefallen und Sie möchten ihn aufheben. Bücken Sie sich reflexhaft? Fällt Ihnen das Bücken schwer? Haben Sie manchmal Schmerzen, wenn Sie sich bücken? Ist Ihnen bewusst, wie Sie sich nach unten beugen?

Wenn wir kurz innehalten, bevor wir etwas tun, können wir störende, reflexhafte Reaktionen reduzieren. Wenn wir den Körper bewusst steuern, können wir lernen, wie man psychische und physische Anspannungen vermeidet. So lassen sich Stress und Belastungen minimieren, und jede Aktivität kann mit mehr Leichtigkeit und Freiheit geschehen.